Holzwurmbekämpfung

100% schädlingsfrei durch gesteuerte Heißluft

Die Wirkungsweise des Warm- bzw. Heißluftverfahrens beruht auf der Gerinnung von tierischem Eiweiß und ist in der Lage, Schädlinge sicher abzutöten. Dies geschieht ohne Gift und ausschließlich mit Wärme, was eine völlige Freiheit von Rückständen gewährleistet.

Um einen 100%-igen Erfolg zu garantieren, muss das Objekt auf eine Kerntemperatur von 55° C gebracht werden und nach DIN68800/4 bei dieser Temperatur eine Stunde gehalten werden. Dabei wird die Restfeuchte des zu behandelnden Objektes kontinuierlich kontrolliert. In einer Klimakammer werden Aufheizphase, Haltephase und Abkühlphase so gesteuert, dass zu jeder Temperatur die relative Luftfeuchte in Abhängigkeit zur Objektfeuchte vorhanden ist. Dies hat zur Folge, dass Reißen oder Quellen des Materials vollständig vermieden wird. Um das sicher zu stellen, steuert der Computer jeweils die Zufuhr der optimalen Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur. (siehe dazu „Beispielhafter, schematischer Kammerlauf“)

Die Wirksamkeit ist nur dann gegeben, wenn die Temperatur den Objektkern erreicht, damit auch die dort eingelagerten Eier, Larven und Puppen keine Überlebenschancen haben. Dies kontrolliert ein Kernmessfühler, dessen Informationen in die Steuerung des Kammerlaufes eingehen.

Besitzen die befallenen Objekte wärmeempfindliche Oberflächen wie z.B. Chinalack oder Fassungen, dann arbeiten wir bei der Schädlingsbekämpfung mit inerten Gasen, bei denen Kohlensäure oder Stickstoff zum Einsatz kommt. Diese Methode ist ebenfalls völlig ungiftig, verzichtet aber auf Temperaturerhöhungen.